Teilkreis
Der Teilkreis mit dem Durchmesser d = m·z ist der Bezugskreis des einzelnen Zahnrads. Auf ihm sind Modul und Zahnteilung definiert; er trennt den Zahnkopf vom Zahnfuß. Im Gegensatz zum Wälzkreis ist er eine Eigenschaft des Einzelrads und ändert sich nicht durch Paarungsparameter.
Definition und Bedeutung
Der Teilkreisdurchmesser ergibt sich aus d = m·z (Modul mal Zähnezahl). Der Teilkreis ist der Kreis, auf dem die Zahnteilung p = π·m abgetragen wird und auf dem das Bezugsprofil (DIN 867) des Zahnrads liegt. Zahnkopfhöhe und Zahnfußhöhe werden vom Teilkreis aus gemessen (Kopfhöhe = 1·m, Fußhöhe = 1,25·m bei Normverzahnung). Der Teilkreis ist damit eine feste, rein geometrische Eigenschaft des Einzelzahnrads.
Abgrenzung zum Wälzkreis
Während der Teilkreis eine Eigenschaft des Einzelrads ist, ist der Wälzkreis eine paarungsabhängige Größe. Bei Standardverzahnung mit normgerechtem Achsabstand stimmen Teilkreis und Wälzkreis überein. Bei Profilverschiebung oder verändertem Achsabstand rückt der Wälzkreis nach außen — der Teilkreis bleibt jedoch unverändert. Der Eingriffswinkel im Betrieb (Betriebseingriffswinkel) weicht dann vom Bezugseingriffswinkel von 20° ab.
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