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Getriebe

Wälzkreis

Der Wälzkreis ist der Kreis, auf dem zwei kämmende Zahnräder im Betrieb schlupffrei aufeinander abrollen. Bei Standardverzahnung ohne Profilverschiebung fällt er mit dem Teilkreis zusammen; bei Profilverschiebung oder verändertem Achsabstand weicht er davon ab.

Definition

Der Wälzkreis ist eine paarungsabhängige Größe: Er entsteht erst im Zusammenspiel zweier Räder und liegt dort, wo die Umfangsgeschwindigkeiten beider Räder gleich sind. Im Berührungspunkt der beiden Wälzkreise liegt der Wälzpunkt (Pitch Point). Der Radius des Wälzkreises hängt vom Achsabstand und der Zähnezahlverteilung ab.

Abgrenzung zum Teilkreis

Der Teilkreis ist eine Eigenschaft des einzelnen Zahnrads (d = m·z) und ändert sich nicht. Der Wälzkreis hingegen ist eine Paarungsgröße: Bei Standardverzahnung (keine Profilverschiebung, normgerechter Achsabstand) stimmen beide überein. Wird der Achsabstand vergrößert oder eine Profilverschiebung eingesetzt, wandert der Wälzkreis nach außen und weicht vom Teilkreis ab. Der Eingriffswinkel im Betrieb ändert sich entsprechend.

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